Familienaufstellung in Berlin: Die Liebe zu sich selbst finden

Wenn die dunkle Jahreszeit sich ankündigt, ist Weihnachten nicht mehr weit. Weihnachten ist, trotz anderslautendem heidnischen Ursprung, für uns das Fest der Liebe. Für Christen ist Jesus als Sohn Gottes aus Liebe zu den Menschen gekommen, um sie in ihrer Not zu trösten, ihre Schuld zu übernehmen und ihnen Hoffnung zu geben.

 

 

Ich lade Dich ein, am Samstag, 08. Dezember, Teil meines Aufstellungsseminars „Die Liebe zu sich selbst finden“, zu sein. Los geht es dieses Mal bereits um 12.45 Uhr am Mehringdamm 62 in Berlin. Interessierte senden einfach eine kurze Nachricht an mail@schuermann-solutions.de. Ich freue mich auch Dich!

 

Was ist nur aus dem Fest der Liebe geworden, fragen sich wohl viele Menschen heutzutage. Wir gehen in den Supermarkt und sehen Dominosteine, Zimtsterne und Schokonikoläuse – oft starren sie uns schon seit Ende September aus ihren Regalen heraus an. Es ist, als ob sie uns mit aller Macht daran erinnern wollten, dass nun bald die besinnliche Zeit beginnt. Wer jetzt noch nicht alle Geschenke beisammen hat, muss schnell sein und sich sputen!

 

Dabei ist die Botschaft der dunklen Jahreszeit an uns eine vollkommen andere. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Die Natur lädt uns ein, doch mal einen Gang zurückzuschalten und endlich wieder mehr Ruhe in unsere sonst so lauten Leben einkehren zu lassen.

 

Die Kommerzialisierung des Fests der Liebe ist laut und grell und fühlt sich aus diesem Grund für viele Menschen so häufig falsch an. Da kann es gut tun, sich ganz bewusst den ursprünglichen Sinn von Weihnachten einmal in Erinnerung zu rufen.

 

 

 

Gemeinsam verbrachte Zeit ist das wertvollste Geschenk

 

Oft tun wir das eher unbewusst, etwa wenn wir in der Vorweihnachtszeit damit beginnen, unsere Wohnungen in Erwartung an das anstehende Fest liebevoll zu dekorieren. Wir tun das, um der anstehenden gemeinsamen Zeit mit unseren Lieben eine schöne Atmosphäre zu geben – und natürlich, um uns die Vorfreude darauf zu versüßen und uns selbst in Stimmung zu bringen.

 

Denn Weihnachten heißt vor allem, gemeinsame Zeit mit den Menschen zu verbringen, die uns wichtig sind und die wir lieben. Gemeinsame Zeit ist das wertvollste Geschenk, das wir einem anderen machen können. Doch was ist, wenn es da niemanden gibt, dem wir dieses Geschenk bereiten könnten? Oder wenn es eine Qual ist, Zeit mit der Familie verbringen zu müssen, weil es keine echte Liebe in den Verbindungen gibt? In der Ursprungsfamilie finden wir uns leicht in destruktiven Verhaltensmustern wieder, von denen wir dachten, dass wir sie doch längst hinter uns gelassen hätten. „Wann werde ich endlich mal erwachsen?“, fragt sich manch einer nicht ohne Grund in solchen Momenten.

 

Die Weihnachtszeit ist auch eine Zeit, die uns an die Qualität unserer engsten Beziehungen erinnern kann. Das ist schmerzlich, wenn diese nicht gut waren oder gut sind – vielleicht, weil sie nie gut sein konnten. Vielleicht, weil wir als Kind bedingungslose Liebe nie erfahren haben. Weil wir mit gefühlskalten und rigiden Elternteilen konfrontiert waren, die selbst unfähig waren, die Liebe in ihrem Leben zu spüren. Oder weil Liebe an Bedingungen geknüpft war, schlimmstenfalls an Bedingungen, die über Dinge hinaus gehen, die ein Kind auszuhalten in der Lage ist.

 

 

 

Wurde das Vertrauen in die Welt durch die ersten Beziehungen erschüttert oder gar zerstört, kann das krank machen

 

Ist das Urvertrauen eines kleinen Lebewesens zerstört worden, fällt es ihm auch später im Leben schwer, vertrauensvolle Bindungen zu anderen Menschen aufzubauen oder zu halten, die heilsam sein könnten.

 

Wer emotionalen oder körperlichen Missbrauch erleben musste, gibt sich oft selbst die Schuld an den Geschehnissen. Einem Kind stehen die Abgrenzungsmöglichkeiten eines Erwachsenen und distanzierte Sicht auf das Geschehen nicht zur Verfügung. Es bleibt ein Gefühl der tiefen Scham, und der Glaube, man sei nichts wert und hätte es nicht anders verdient.

 

Trotzdem bleibt eine tiefe Sehnsucht im Innern nach Liebe und Geborgenheit, von der wir hoffen, sie im Außen zu finden, statt zuerst in uns selbst zu suchen. Solange wir uns aber nicht selbst annehmen und selbst lieben können, sind wir nicht in der Lage, gut tuende und vertrauensvolle Beziehungen zu halten. Schlimmstenfalls wiederholen wir durch eine unglückliche Partnerwahl die alten Beziehungsmuster unserer Kindheit - mit dem Ergebnis, dass wir ähnlich verletzt werden, wie damals.

 

Unser menschliches Bedürfnis nach echter, vertrauensvoller Bindung kann auf diese Weise nicht gestillt werden. Die gewohnten Beziehungsmuster werden zu einem Teufelskreis, anderen wirklich zu vertrauen, wird dadurch mit der Zeit immer schwieriger. Letztlich bestätigen wir uns damit immer wieder aufs Neue, dass wir es nicht wert sind, geliebt zu werden. Dieses Gefühl ruft mit der Zeit Störungen hervor, die sich in der Psyche oder im Körper zeigen können.

 

 

In der Aufstellungsarbeit gehen wir davon aus, dass die Ursachen für solche Störungen in Wahrheit im Familiensystem liegt. Die Generation unserer Eltern und Großeltern wurde durch Krieg, Flucht und Vertreibung zum Teil schwerst traumatisiert. Traumatische Erfahrungen haben die Eigenschaft, sich über die Generationen hinweg fortzupflanzen – solange, bis jemand es wagt, den Teufelskreis zu durchbrechen, um das geerbte sowie das eigene Trauma anzuschauen und aufzuarbeiten.

 

Falls Du dich in diesen Zeilen wiedererkennst, dann möchte dir sagen: Du bist sehr wahrscheinlich nicht der erste in deiner Familie, dem ein Leid zugefügt wurde. Es ist nicht deine Schuld, wenn Du es schwer hast, Vertrauen zu geben und echte Liebe zu spüren. Auch bist Du niemals verantwortlich für das Leid, was dir angetan wurde, oder für das verpfuschte Leben deiner Eltern oder Großeltern. Es jedoch gut möglich, dass Du dieses Gefühl schon lange stark verinnerlicht hast.

 

 

 

Die „Kraft der Liebe“ zulassen

 

Vielleicht fragst Du dich, wie dein Leben sein könnte, wenn Du echte Liebe in deinem Leben hättest. Wenn Du sie zulassen und selbst geben könntest, wenn Du offen und vertrauensvoll in die Welt blicken könntest. Doch Geschehenes lässt sich nicht ungeschehen machen und für viele Menschen, die früh oder wiederholt verletzt wurden, wird es immer eine Anstrengung bedeuten, Vertrauen zu schenken.

 

Mit Hilfe einer systemischen Aufstellung in der Gruppe kannst Du lernen, wieder einen Zugang zu Deiner „Kraftquelle Liebe“ zu finden. Wir richten den Fokus dabei auf den Selbstwert. Auch geht es um die Integration möglicher abgespaltener Anteile und die Abgrenzung von übernommener Schuld. Du kannst dann Deinen Ursprung fühlen und zwar so, wie Du eigentlich angedacht gewesen bist, bevor Störungen und negative Erfahrungen in Dein Leben getreten sind. Zu diesem Zeitpunkt waren Liebe und Vertrauen nämlich ein wesentlicher Bestandteil von Dir und deiner Kraft. Die Kraft war schon bei Dir, noch bevor Du überhaupt geboren wurdest. Sie ist ein natürlicher Teil von Dir, so wie sie ein natürlicher Teil eines jeden Menschen ist. Es kann allerdings sein, dass Du sie zur Zeit nicht spüren kannst oder sie Dir nicht mehr richtig zur Verfügung steht.

 

Für viele Menschen bedeutet es eine unglaubliche Befreiung überhaupt zu erfahren, dass diese Liebe wirklich existiert. Sie spüren nun, wie heilsam sich Liebe und Vertrauen im eigenen System anfühlen können. Dieses Erlebnis ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg hin zur Selbstakzeptanz. Es macht den Ausstieg aus destruktiven Mustern überhaupt erst möglich. Dann kann der Weg frei werden, um anderen vergeben zu können und selbst die Liebe in all ihren Facetten in das eigene Leben zu lassen.

 

 

Aufstellung am Wochenende in Berlin: Ich lade Dich ein, am Samstag, 08. Dezember, Teil meines Aufstellungsseminars „Die Liebe zu sich selbst finden“, zu sein. Los geht es dieses Mal bereits um 12.45 Uhr am Mehringdamm 62 in Berlin. Interessierte senden einfach eine kurze Nachricht an mail@schuermann-solutions.de. Ich freue mich auch Dich!

 

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